Eine vielfältige Medienlandschaft ist elementar für eine demokratische Gesellschaft. Medien helfen, die Welt in ihrer Komplexität zu verstehen - umso entscheidender ist es, dass ihre Inhalte die Vielfalt von Gesellschaft widerspiegeln. In ihren journalistischen Angeboten ebenso wie in Unterhaltungsformaten können Medien Toleranz und Respekt gegenüber Vielfalt vermitteln und ein friedliches und demokratisches Zusammenleben fördern. Sie machen Diversität in der Gesellschaft in den verschiedensten Bereichen sichtbar und bereichern damit den öffentlichen Diskurs.
Für in den Medien arbeitende Menschen bedeutet Vielfalt Verantwortung und Chance zugleich: Vielfalt verstehen wir als wichtiges Element für eine offene Gesellschaft und als einen relevanten Erfolgsfaktor für Wachstum und Kreativität in Unternehmen oder Organisationen der Medienbranche.
Mit unseren Veranstaltungen, welche wir als Bündnis Medien für Vielfalt seit 2022 realisieren, beleuchten wir regelmäßig verschiedene Facetten von Diversität in der Gesellschaft und in der Medienlandschaft. Im Austausch mit Expertinnen und Experten, Betroffenen sowie und Entscheiderinnen und Entscheidern aus den Medien diskutieren wir den Status quo und treffen entsprechende Ableitungen. Wir leuchten das Positive aus, stellen aber auch unbequeme Fragen: Wo stehen wir wirklich beim Abbilden von Diversität in den Medien, was können und wollen wir positiv verändern? Von welchen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Gesellschaft können wir hierbei profitieren?
Auf Initiative der Bremischen Landesmedienanstalt brema wurde 2020 das Bündnis „Medien für Vielfalt“ gegründet, das für ein klares Bekenntnis zu Vielfalt in der Medienbranche steht. Gründungsmitglieder sind die Medienhäuser ARD, ZDF, Deutsche Welle, Deutschlandradio, RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 Media SE. Angeschlossen haben sich auch Bavaria Film, Netflix, Vaunet, Sky Deutschland, RTL Zwei und die ffn Mediengruppe. Ziel ist es, Diversität nach innen und außen zu fördern und anhand von Erfahrungen voneinander zu lernen.